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Rotmain-Safari 2017

Rotmain-Safari? Safari? Aber natürlich! Zwar gibt es keine Gnus und Zebras im Roten Main, dafür aber jede Menge von Kleinlebewesen wie Köcherfliegen-Larve, Bachflohkrebs und Eintagsfliegenlarve. Diese Tierchen (der Makrozoobenthos) gaben im vergangen Jahr 2016 insgesamt 92 Schulklassen mit 1928 Schülern Aufschluss über die Wasserqualität und die Bedeutung der Renaturierung für den Lebensraum Aue. Safari bedeutet auf Swahili Reise, hier einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge zwischen Wasser, Boden, Vegetation, Tierwelt und Grund- und Trinkwasser im Lebensraum Aue zu bekommen. Durch Förderung des Umweltbildungsfonds können wir auch 2017 die Rotmain-Safari erneut anbieten! Unsere Führungen zum Thema Rotmain-Safari und Fluss-Aue weren von ausgewiesenen, pädagogischen Fachleuten betreut und sind für Interessierte aller Altersgruppen gedacht. Wir würden uns freuen wenn Sie (Schulkassen 1. bis 13. Jahrgang und alle Schularten) auch dieses Jahr 2017 bei der Rotmain-Safari teilnehmen möchten.

Anmeldungen sind noch bis Oktober 2017 möglich.

Anmeldung für die etwa 135-minütigen Unterrichtseinheiten, differenziert nach Schularten und Altersgruppen unter Telefon: (0921) 27230
oder schreiben Sie uns:
 rotmainsafari@bund-naturschutz.de

03.08.2017 J. Lüers

Bayerns Schönheit bewahren

Bayern ist schön. In vielen Teilen - noch. Doch immer neue Projekte bedrohen unsere Heimat. Heiß diskutiert wird eine Hochspannungs-Gleichstromleitung, die Strom von Norden nach Bayern bringen soll.

Anfangs war es schwer, das Projekt nach seiner Sinnhaftigkeit für die Energiewende zu beurteilen, denn die von der Bundes-Netzagentur vorgelegten Untelagen waren mangelhaft. Je mehr wir uns aber mit diesem Projekt beschäftigten, wurde umso klarer, dass hier auch Braunkohlestrom transportiert werden sollte. Diesen aber braucht man nicht zum Gelingen der Energiewende! Vierlmehr würden durch die hohen dafür notwedigen Kosten über Jahrzehnte Strukturen zementiert, die die konsequente Fortführung der Energiewende unmöglich machen würden.

Peter Ille

Neuer Gen-Mais in der EU zugelassen

Deutschlands Untätigkeit ist es zu verdanken, dass bald eine neue Gentechnik-Pflanze angebaut werden darf: Der Gen-Mais 1507 des US-Unternehmens Pioneer. Er ist gegen das Totalherbizid Glufosinat resistent und giftig gegen den Maiszünsler, aber eben auch gegen andere Insekten, die keine Schädlinge sind..

Dies aber eröffent die Möglichkeit, dass mehr Glufosinat eingesetzt wird, das aber nach dem Willen der EU-Kommission 2017 eh vom Markt genommen werden muss.

Um den Anbau zu verhindern, müsste den Mitgliedsstaaten der EU sowie einezlnen Regionen oder bei uns Bundesländern die Möglichkeit gegeben werden, selber über die Zulassung dieses Saatguts zu entscheiden. Und dann müsste Bayern noch konsequent davon Gebrauch machen.


Aktuelles

05.10.2017 - Bayreuther Klimaschutzsymposium "Klimaschutz und wir – praktische Wege zu einem klimaverträglicheren Leben". Spannende Vorträge & Workshops zum klimaverträglichen Leben und anschließenden... weiter

30.09.2017 - Der bayernweite Fotowettbewerb "Natur im Fokus" ermuntert Kinder und Jugendliche, die Natur vor der Haustür zu entdecken. Gerade die Sommerferien sind ideal für eine Fotosafari durch Bayerns Natur. ... weiter

30.09.2017 - Viele Wildbienenarten in Bayern sind stark bedroht. Und auch die Honigbienen hungern, vor allem auf dem Land. Es ist Zeit zu handeln. Bepflanzen Sie Bayern – und zwar bienenfreundlich! Der... weiter

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