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Ortsgruppen

Hollfeld-Aufseß

Ortsgruppe Bindlach

Willkommen bei der Insektenlehmwand in Ramsenthal

(Wohnungen für Wildbienen)

Lehmwand der Ortsgruppe Bindlach

Dies sind u. a. alte Hölzer mit aufgebohrten Löchern und Bambusstecken, in diesen legen die Wildbienen ihre Eier ab und das Loch wird dann verschlossen (sieht man am gelblichen Verschlusspropfen). Bild: Klaus-Peter Hoffmann

Wie können Sie - persönlich - zum Schutz der Bienen beitragen ?

  • Der Verzicht auf Pestizide hilft auf jedem Fall.
  • Sinnvolle Abfolge von frühjahrsblühenden Pflanzen mit Sommer -blumen und Herbstblühern schafft einen gedeckten Tisch für die Bienen.
  • Pflanzenkatalog des Baden-Württembergische Landwirtschafts -ministerium anfordern.
  • Nistmöglichkeiten lassen sich überall mit sehr einfachen Mitteln herstellen oder verbessern:

    a) Bambusrohre mit einem Innendurchmeser von 3 bis 10 mm und einer Länge von 10 bis 20 cm lassen sich gebündelt überall aufhängen. Als Füllung einer Konservendose ergibt sich hieraus eine Nisthilfe, die auf Bretter genagelt an sonnigen Hauswänden angebracht werden.

    b) Lochziegel lassen sich ebenfalls mit ausgehöhlten Holunderstengeln ausstatten. Solche Ziegel sind ebenfalls auf Balkonen und Terrassen, aber auch integriert im Mauerwerk anwendbar.

    c) Alte abgestorbene Baumstämme können mittels einer Bohrmaschine mit Löchern in unterschiedlichen Durchmessern (3 bis 10 mm) versehen werden. Die Bohrlöcher sollten eine Tiefe von 5 bis 10 cm haben. Auch Hartholz oder Betonsteine lassen sich auf diese Weise bearbeiten und zu Nisthilfen umfunktionieren.

    Achtung:
    Gasbeton und Bimsstein nehmen viel Feuchtigkeit auf und eignen sich daher nicht als Nisthilfe. Sandige, wenig bewachsene und besonnte Hügel sind für bodenbrütende Bienen eine sehr wichtige Nisthilfe.

Quelle:
BUNDfakten, 2. Auflage, September 1993, Bestellnummer: 06021

Autor: Klaus-Peter Hoffmann