Erfolge der Kreisgruppe

Aktuelle Erfolge

2016

02.12.2016: Fichtelgebirgsautobahn ist Geschichte

Es ist vollbracht: Der neue Bundesverkehrswegeplan ist in Kraft getreten - und endlich nach langem Kampf des BN ist darin keinerlei Rede von der Fichtelgebirgsautobahn! Die Natur darf aufatmen im Hohen Fichtelgebirge. Allerdings sind für die 2,5 km lange Umfahrung von Schrinding von Verkehrsminister Dobrindt Mittel freigegeben worden. Gegen dieses Projekt kämpfen wir weiter.
Die gesamte, über 15 Jahre lange Aktion finden Sie  hier.

22.04.-09.10.2016:

Unser Beitrag zur Landesgartenschau in Bayreuth - fast 10.000 Menschen lernten etwas über die Natur

Der BUND Naturschutz war in vielfältiger Form aktiv an der Landesgartenschau in Bayreuth beteiligt. Dank der frühzeitigen Planung unseres Kernteams und insbesondere dem Einsatz von Geschäftsführer Peter Ille, konnten wir unseren Informationstand und später wunderschöne Insektenhotels an einer der meistbenutzten Wegkreuzungen der LGS aufstellen. Dieser lud unzählige Besucher zu Gesprächen mit den fast 100 ehrenamtlichen Standbetreuern ein. Mindestens 5000 Einzelgespräche und Diskussionen über den Umwelt- und Naturschutz konnten geführt werden. Unter den Besuchern war neben unserem Landrat Hermann Hübner auch Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth bei uns und ließ sich die Bioindikatoren des Roten Mains vorstellen.

In Kooperation mit der Universität Bayreuth und dem Fischereiverband erstellten wir den Auenlehrpfad, der auf 17 Informationstafeln Einblicke in verschiedenste Aspekte des Lebensraums Aue bietet. Unser Beitrag waren eine interaktive Würfeltafel über die Kleinlebewesen im Roten Main sowie eine bunte Informationstafel über den Mikrokosmos Totholz. Diese Tafel sicherte das Verbleiben von einer Reihe abgestorbener Erlen, die die Landesgartenschau GmbH hatte fällen wollen.

Freitags, am Wochenende und an Feiertagen fanden unter Leitung der beiden Bundesfreiwilligen, Dr. Bärbel Heindl-Tenhunen und Gesa Thomas, etwa 140 öffentliche Führungen am Lauf des Roten Mains in der Wilhelminenaueoder rund um unseren Stand statt. Etwa 800 Personen, davon auch 200 Kinder und Jugendliche, ließen sich anderthalb Stunden von den Zusammenhängen zwischen Flussrenaturierung, Wasserqualität, Boden, Auenklima und der belebten Umwelt vom Blutweiderich über den Eisvogel bis zum Biber faszinieren. Wer für die lange Führung keine Zeit mitgebracht hatte, ließ sich am Stand die Kleinlebewesen des Flusses und ihre Bedeutung erklären, womit wir nochmals mindestens 800 Erwachsene und 500 Kinder und Jugendliche erreichten. Hinzu kamen angemeldete Führungen, unter anderem vom Landesverband, wobei wir dreimal unseren Bundes- und Landesvorsitzenden Hubert Weiger bei uns begrüßen durften.

Den wohl unglaublichsten Erfolg aber hatten wir mit dem Angebot an Schulklassen, der Rotmain-Safari. Unsere drei Umweltpägdagoginnen Silke Geukes, Kirsten Geck und Simone Zercher kescherten mit sage und schreibe 92 Schulklassen, oder anders ausgedrückt, 1928 Kindern und Jugendlichen, davon 1385 im Grundschulalter, Flohkrebse, Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven und Co. aus dem Roten Main, um sie zu bestimmen, ihre Lebensweise zu ergründen und die Bedeutung der Renaturierung des Flussabschnitts zu erkennen. Leuchtende Kinderaugen und begeistertes Lehrpersonal ließen auf eine nachhaltige Verbundenheit der Teilnehmer mit der Natur hoffen.

 

2000 - 2010

Thiergarten
Im Entwurf zum neuen Flächennutzungsplan vom März 2003 waren zwei Baugebiete mit einer Fläche von 11,2 Hektar vorgeshen. Wir lehnten dieses Vorhaben in unserer Stellungnahme vom 8.4.2003 ab als reines Landschaftszersiedlungsprojekt, für das es keinen Bedarf gebe. Die Flächen wurden in den 2. Entwurf des Flächennutzungsplanes nicht mehr aufgenommen.

Aichig - Bauernhöfen
Im Entwurf zum neuen Flächennutzungsplan vom März 2003 waren im Landschaftsschutzgebiet Oberes Rotmaintal zwei Baugebiete mit einer Fläche von 23,5 Hektar geplant. Wir lehnten dies ab mit dem Hinweis auf das Landschaftsschutzgebiet und den fehlenden Bedarf. Im 2. und 3. Entwurf des FNP waren noch 12,67 und 4,66 = 17,33 Hektar vorgesehen. Wir lehnten auch diesen Plan in einer erneuten Stellungnahme vom 30.1.2006 ab. Am 23.5.2007 hat der Stadtrat die Fläche mit 12,67 Hektar gestrichen.

Trockenbecken am Roten Main
Geplant war im Landschaftsschutzgebiet Oberes Rotmaintal oberhalb der Schlehenmühle ein Rückhaltebecken für 6 Millionen Kubikmeter mit einer Fläche von 102 Hektar und einem Damm von 24 m Höhe sowie einer Sockelbreite von 150 m (Beschluss des Stadtrats zur Einleitung eines Raumordnungsverfahrens am 17.12.2003 mit 40 : 3 Stimmen).
Gegenvorschlag des Bundes Naturschutz und einer Bürgerinitiative: Dezentrale Wasserrückhaltung an verschiedenen Stellen des Roten Mains und seiner Zuflüsse und Ausschöpfen der Baumaßnahmen im engeren Stadtgebiet (vor allem neue Brücke und neues Einschöpfwerk an der Friedrich-Ebert-Straße wie vom Wasserwirtschaftsamt empfohlen).
Am 16.10.2006 stellte das Ingenieurbüro Winkler das Ergebnis seiner Untersuchungen vor: Statt des einen Speichers 4 oder 5 an Main, Steinach und Ölschnitz mit einem Volumen von 3,9 Millionen Kubikmetern. Damit war der geplante Riesenspeicher bei der Schlehenmühle vom Tisch.
Am 28.11.2008 wurde unter der Verantwortung des Bezirks ein Planfeststellungsverfahren abgeschlossen für ein Trockenbecken in Bayreuth am Flößanger (Volumen 740.000 Kubikmeter) in Verbindung mit einem neuen Einschöpfwerk. Am 2.4.2009 erhielt die Stadt Bayreuth den Zuschlag für die Landesgartenschau 2016, bei der die Fläche des Trockenbeckens mit integriert ist.

Fichtelgebirgsautobahn
Die Kreisgruppe unterstützte von Anfang an den Landesverband und die Kreisgruppen Hof und Wunsiedel in ihrem Kampf gegen diese Autobahn, zur Tarnung auch "B 303 neu" genannt, u.a. durch Teilnahme an den Kundgebungen auf dem Waldstein jeweils am 1. Mai 2001 - 2009 und durch Beteiligung an 8 weiteren Kundgebungen und Demonstrationen zwischen 2002 und 2009.Am 30.1.2009 gab Innenminister JoachimHermann bei einerPressekonferenz in Bayreuth bekannt, dass ein zweibahniger Ausbau der B 303 neu zwischen der A 93 und A 9 nicht weiter verfolgt werde.

 

1990-er Jahre:

Geplante Mülldeponie im Limmersdorfer Forst
1990 gemeinsamer Kampf der Kreisgruppen Kulmbach und Bayreuth des BN und des LBV und der Bürgerinitiative "Rettet den Limmesdorfer Forst" - 10.5.90 Veranstaltung in Bayreuth mit Dr. Hubert Weiger - mehr als 16 000 Unterschriften, gesammelt von der Bürgerinitiative.
Die Pläne werden aufgegeben, die Deponie erweist sich als überflüssig.

Querverbindung B 22 - B 2
Am 17.7.91 entschied sich der Stadtrat mit 37 gegen 1 Stimme für die nördliche Trasse zwischen Meyernreuth und Eichelberg. Die 2. südliche Trasse hätte "mitten durch das Landschaftsschutzgebiet geführt. Sie wäre deshalb kaum realisierbar, vermutete Mronz." (Nordbayerischer Kurier vom 18.7.) - Widerstand von uns und Anwohnern aus Grunau. Die Trasse wurde aufgegeben.

Ein Misserfolg
6.5.92: Der Stadtrat entschied sich gegen 4 Stimmen für die südliche Trasse durch das Landschaftsschutzgebiet - Widerstand von uns vor allem über die Presse (u.a. Pressegespräch am 29.9.97 und am 10.1.2001), durch die Stellungnahme des Landesverbandes vom 2.12.2002 und durch die Stellungnahme der Kreisgruppe vom 8.4.2003.

23./24.9.2003 Planfeststellung dieser Trasse.

Am 5.10.2007 Einweihung. Kosten für 2,6 km 12,4 Mio €, für 100 m 477 000 €. Ein Maximum an Kosten und Landverbrauch, dazu veraltete Verkehrsführung statt eines Verkehrskreisels mit 3 Ausgängen. Es gibt jetzt eine Linksabbiegerspur und vier Stellen, wo man den Verkehr beachten muss.

Rodersberg - Friedrichsthal

28.11.1991: Der Stadtrat befürwortet einen Golfplatz auf dem Rodersberg.

27.1.1993: Der Stadtrat beschließt mit 24 gegen 14 Stimmen, auf dem Rodersberg auch ein Thermalbad unterzubringen; als Zufahrt soll für 6,3 Millionen DM eine "alpine" Straße in den Steilhang von Friedrichsthal her geschlagen werden. - Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz bekämpfen beides: 4.2.93 gemeinsame Pressekonferenz - gemeinsames Flugblatt mit 651Unterschriften

26.5.93: Die Standortfrage für das Thermalbad wird abgetrennt.
29.9.93: Für den Golfplatz wird die Zufahrt über die Burgflur beschlossen.
21.12.93 : Für das Thermalbad wird der jetzige Standort bei Seulbitz beschlossen.
Damit sind der Rodersberg vor Bebauung und Friedrichsthal vor Zerstörung bewahrt. 

Durchquerung der Mainaue oberhalb der Eremitage im Landschaftsschutzgebiet
18.12.1996: Beschluss des Stadtrates mit 28 gegen 12 Stimmen, die Mainaue im Landschaftsschutzgebiet oberhalb der Eremitage mit einer Zufahrtsstraße zum Thermalbad zu durchqueren.
Heftiger Widerstand von Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz: 21.1.1997: Gemeinsame Pressekonferenz. Korn bezeichnet das Vorhaben als "schlimmsten und unsinnigsten Angriff auf die Natur in Bayreuth in den letzen 20 Jahren" und als Verstoß gegen alle Regeln des Landschaftsschutzes und der Stadtplanung. -
11.2.97: Einschaltung von Oberfranken- TV
19.2.97 zusammen mit dem LBV Veranstaltung im Schwenksaal
30.4.97: Der Stadtrat hebt den Beschluss vom 18.12.96 einstimmig auf.

Wunauspange
26.6.96: Eine eigene Zufahrtsstraße zum Thermalbad, die so genannte Wunauspange wird mit 21 zu 12 Stimmen abgelehnt.
27.5.98: Die Wunauspange wird mit 19 gegen 18 Stimmen neu beschlossen.
Dagegen gemeinsamer Widerstand des BN, des LBV und des VCD: 25.1.2000 Veranstaltung in Eremitenhof - 23.10.2000 Pressekonferenz
23.10.2000: Satzungsbeschluss für die Straße mit 25 gegen 14 Stimmen.Stadtratsbeschluss vom 23.5.2007: Die Wunauspange wird aus dem 2. Flächennutzungsplan-Entwurf mit 26 : 8 Stimmen gestrichen.

Parkplatz an der Oberen Röth
Laut Stadtratsbeschluss vom 22.2.1989 soll durch ein Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren 117 an der Oberen Röth im Landschaftsschutzgebiet "Oberes Rotmaintal" ein Parkplatz mit einer Fläche von ca. 12. 000 qm entstehen. Dass Vorhaben wurde durch unseren nachdrücklichen Protest mit unserer Stellungnahme vom 31.5.1990 und vom 25.7.1990 zunächst verhindert.

Ein Misserfolg
Am 25.4.2006 wurde das Verfahren wieder aufgenommen. Es soll ein Parkplatz für 211 PKWs und 16 motorisierte Zweiräder entstehen. Die Kreisgruppe protestierte in ihrer Stellungnehme vom 31.5.2006. Es erfolgte jedoch am 22.7.2009 der Satzungsbeschluss und 2011 der Bau.

Moorwiese in Mehlmeisel
Ein Bauunternehmer wollte in der Moorwiese gewerbliche Bauten errichten. 25.7.97 Teilnahme beim Ortstermin des Petitions-ausschusses - 24.3.98 GesprŠch beim Landrat. Das Vorhaben wurde an dieser Stelle verhindert.

Kinderaktionstage
Diese Veranstaltungen wurden jeweils im November in den Jahren 1992 bis 1996 von der damals bestehenden Ortsgruppe Bayreuth im Jugendkulturzentrum mit Hunderten von Kindern durchgeführt.

Bebauung der Hügel am Hussengut
1997 beriet der Bauausschuss Pläne, das Gelände mit 60 bzw. 20 bzw. 90 Häusern zu bebauen.
30.1.98: Bei einer gemeinsamen Protestveranstaltung des BN, des LBV und einer Bürgerinitiative im überfüllten Saal des Schützenhauses lehnten wir jegliche Bebauung ab. Die Bürgerinitiative hatte 380 Unterschriften gesammelt.
26.3.98: Der Stadtrat entscheidet sich mit 22 gegen 13 Stimmen für die kleine Lösung mit einer Bebauung von 20 Häusern.
Der Stadtratsbeschluss wurde nicht umgesetzt, das Vorhaben stillschweigend aufgegeben.

 

1980-er Jahre

Waldsterben
Auftakt am 25.1.83 mit Vortrag von Stadtförster Gotthard Eitler - Kreisgruppe deutschlandweit führend in der Aufklärung über das Waldsterben durch Eitler, der als Erster die Schäden im Erzgebirge bekannt machte und über 200 Vorträge hielt - damit zusammenhängende Themen: Luftreinhaltung (Schwefeldioxid, Stickoxide), Dreiwegekatalysator, Tempolimit, Verkehr, Letzteres heute noch aktuell.

Landwirtschaft
Schwerpunkt 1985 bis 1987 mit Großveranstaltungen am 15.2.85, 22.3.85 und 23.3.87 mit 150 bis 250 Besuchern

WAA Wackersdorf
Die Kreisgruppe war bereits bei der 1. (völlig friedlichen) Demonstration in Schwandorf und Wackersdorf am 16.2.85 mit 3 Bussen dabei. - Kampf bis 31.5.89, als sich die Industrie von dem Vorhaben zurückzog.

Besucherrekord

Am 24.4.86 380 Personen beim Vortrag von Dieter Wieland über Ökologie im Garten.

Püttlachstausee
Bereits 1980 wurde das Raumordnungsverfahren für einen verkleinerten See positiv abgeschlossen "unter Zurückstellung erheblicher Bedenken von Seiten des Naturschutzes". 1987/88 aktuell: Kampf zusammen mit Landesbund für Vogelschutz und weiteren 20 Organisationen - Großveranstaltungen am 25.6.87 und 26.4.88 jeweils mit Dr. Hubert Weiger und 175 bzw. knapp 250 Personen - Exkursionen, durchgeführt von Peter Ille mit z. T. über 100 Personen - Sammeln von 8250 Unterschriften
Anfang August 1988 gab der Landrat das Projekt auf.

Rettung der Ozon-Schicht
Nachdem klar geworden war, dass die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ganz entscheident zum Abbach der Ozonschicht in der Stratosphäre beitrugen, sammelte ein Arbeitskreis, der überwiegend aus Studenten bestand, Unterschriften zum Verbot dieser Substanzen. Insgesamt kam 1/3 der Unterschriften, die der Bundesregierung übergeben wurden, aus Bayreuth. Die FCKWs wurden verboten. Seit Anfang des neuen Jahtausends erholt sich die Ozonschicht wieder.

Ortsgruppe Pegnitz, Amphibienaktion
6 Jahre wurden unter Leitung des Vorsitzenden der Ortsgruppe Helmut Watzke am Craimoosweiher die Amphibien eingesammelt und über die Bundesstraße gebracht. Höhepunkt 1988: über 93 000 Frösche, Kröten und Molche. - 1989 wurden auf Betreiben der Ortsgruppe mit Unterstützung der Kreisgruppe (Ille) 4 Röhren gebaut, 1994 vier weitere.

 

1970-er Jahre:

Pottenstein
Der Schlossberg bleibt von einer geplanten Bebauung verschont.

Hütten
Ein zwischen Hütten und Fichtelberg in freier Landschaft geplantes Ferienzentrum kann verhindert werden (1974).

Garten des Jean-Paul-Museums
Der Garten sollte in einen Parkplatz umgewandelt werden. Wir verwiesen auf die Parkmöglichkeiten am Geißmarkt und schlugen vor, den vernachlässigten Garten samt Gartenhaus in der ursprünglichen Form wieder herzustellen. Der Vorschlag wurde voll übernommen (1975).

Bayreuth - Judenwiese
Im Bereich der Judenwiese sollten Sportanlagen für die Realschule errichtet werden. Sie sind jetzt auf dem Schulgelände untergebracht (1975).

Bayreuth - Grunau
Es waren 4 Baugebiete an den Hängen der Grunauer Allee und um das Gut herum vorgesehen. In unserer Stellungnahme zum Flächennutzungsplan vom 10.5.1975 schlugen wir vor, diese 4 Baugebiete zu streichen und stattdessen das Gelände zu bebauen, auf dem jetzt Grunau III steht. Dieser unser Vorschlag wurde voll übernommen.

Rotmainspeicher
Mitte der 70er Jahre wurden 3 Speicher im Landschaftsschutzgebiet "Oberes Rotmaintal " zwischen der Schlehenmühle und Creußen geplant. Zwei sollten dazu dienen, das verschmutze Wasser des Mains zu verdünnen und bei Niedrigwasser den Wasserstand zu erhöhen, der dritte Speicher bei Creußen war für Freizeitnutzung gedacht . Fläche : 300 Hektar, davon 125 Hektar für Freizeitnutzung vorgesehen, Länge: 8 km, größte Breite: 500 m, Höhe der Dammkrone des untersten Speichers: 33,5 m. Wir leisteten zusammen mit einer Bürgerinitiative entschiedenen Widerstand und verwiesen vor allem auf die Reinigungsleistung der im Bau befindlichen Kläranlage, was sich mit ihrer Einweihung im Juli 1977 voll bestätigte, und auf die Möglichkeit einer weiteren Verbesserung durch chemische Fällung. 1979 wurde dieses Großprojekt endgültig aufgegeben.

Alleen im Stadtgebiet
1979/80 waren die meisten Bäume im Stadtgebiet in einem sehr schlechten Zustand. Der Bund Naturschutz schlug Alarm und gründete am 5.3.1980 den Arbeitskreis "Städtisches Grün", dem Helmut Korn, Stadtrat Bernd Mayer, Garten- und Landschaftsarchitekt Fritz Renner und Dr. Helmut Zartner angehörten. Wir begutachteten alle Alleen und Bäume an den Straßen und machten Vorschläge, wie sie zu erhalten seien und wie und wo nachgepflanzt werden müsse. Vor allem verlangten wir, dass jeder Baum an einer Straße der Innenstadt eine Einfassung bekommen müsse zum Schutz vor Salz, Bodenverdichtung und Beschädigung. Die Stadt ging auf unsere Forderungen ein und stellte über Jahre hinweg Mittel für Einfassungen zur Verfügung, sodass die meisten Bäume gerettet werden konnten und die Alleen sich heute in einem guten Zustand befinden.

 

Ehrungen

25.1.1994: Die 2. Vorsitzende der Kreisgruppe Bayreuth Anneliese Stock erhält den Umwelt-und Naturschutzpreis der Stadt Bayreuth.
8.2.2001: Die Kreisgruppe Bayreuth erhält den Umwelt- und Naturschutzpreis der Stadt Bayreuth.
14.11.2001: Die Ortsgruppe Betzenstein-Plech erhält den Umweltpreis des Landkreises.
5.2.2003: Günther Moller, Ortsgruppe Speichersdorf, erhält den Umwelt- und Naturschutzpreis des Landkreises
28.7.2005: 1. Vorsitzender Helmut Korn erhält das Bundesverdienstkreuz am Band
26.4.2008: Die langjährige Schatzmeisterin der Kreisgruppe Else Rausch sowie der 1. Vorsitzender Helmut Korn erhalten die Bayerische Naturschutzmedaille


Helmut Korn (13.9.2011), Lüers (09/2017)