Geschichte der Kreisgruppe seit der Gründung 1921

1921 Gründung der "Ortsgruppe Bayreuth"

1921 wurde die heutige Kreisgruppe Bayreuth als zweite Ortsgruppe des BUND Naturschutz überhaupt durch Stadtschulrat Christian Schüßler gegründet. Seitdem hatte die Kreisgruppe noch weitere vier Vorsitzende:

 

Stadtschulrat Christian Schüßler (1921-1923)

Die Mitgliederzahl stieg von 3 auf 32 an.

 

Rektor Karl Kronberger (1923 - 1968)

Die Mitgliederzahl stieg von 32 auf 590 an. Zum Vergleich: 1924 hatte der Bund Naturschutz in ganz Oberfranken 600 Mitglieder.

Ehrenämter

Kronberger war von 1936 bis 1968 ehrenamtlicher Kreisbeauftragter für Naturschutz beim Landratsamt Bayreuth und von 1936 bis 1967 bei der Stadt Bayreuth, von 1948 bis 1968 Bezirksbeauftragter für Naturschutz bei der Regierung von Oberfranken und von 1939 bis 1962 Leiter der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth. 1944 legte er die Prüfung als Pilzberater ab und leitete von 1944 bis 1968 die Pilzberatungsstelle Bayreuth.

Nach 1948 Blütezeit der Ortsgruppe mit vielen Exkursionsfahrten und Vortrags­abenden.
1959: Naturschutztag in Bayreuth.
1960: Internationale Pilzfachtagung in Bayreuth.

Unterschutzstellungen

Vor und nach dem Krieg wurden unter Mitwirkung von Kronberger folgende Naturschutzgebiete in Oberfranken ausgewiesen: Torf-, See- und Hüttenlohe zwischen Ochsenkopf und Schneeberg, die Platte, der Nußhardt, der Schneeberggipfel, der Haberstein, die Luisenburg, die Kösseine, der Waldstein, die Eichenleite im Höllental bei Marxgrün, Kreuzloh und Teufelsloh bei Rehau, das Teufelsloch bei Bayreuth, der Schlosspark Fantaisie. Als Landschaftsschutzgebiete wurden ausgewiesen u. a. das Gebiet um das Seehaus und um den Fichtelsee und die Wiesentäler des Frankenwaldes und der Frankenalb.
Auf die Initiative von Rektor Kronberger gehen auch fast alle Naturdenkmäler der Stadt Bayeuth zurück.

Veröffentlichungen

Neben vielen kleineren Aufsätzen in der örtlichen Presse hat Karl Kronberger 18 größere Arbeiten veröffentlicht, am bekanntesten wohl "Erlebte Heimat, Ein Wanderführer".

 

Forstamtmann Ludwig Kaiser (1968 -1982)

Die Mitgliederzahl stieg von 590 auf 845 an.
Zur Stammgruppe Kronberger kommt hauptsächlich durch persönliche Werbung von Ludwig Kaiser als zweite Gruppe Bayreuth Süd in der Umgebung seines Wohnortes Glashütten hinzu.

1975 oberfränkischer Naturschutztag in Bayreuth.

Erfolge

In den 1970er Jahren Verhinderung der Bebauung des Burgberges von Pottenstein und eines Freizeitzentrums zwischen Hütten und Fichtelberg.
1976 - 1979: erfolgreicher Kampf gegen 3 geplante Rotmainspeicher.
1979 - 1980: erste Auseinandersetzung wegen des geplanten Püttlachstausees.

Vorläufer von Ortsgruppen und erste Ankäufe und Anpachtungen

1980: Gründung einer Arbeitsgruppe in Speichersdorf, danach in Goldkronach und Creußen als Vorstufen zu den späteren Ortsgruppen.
1978 - 1981: erste Ankäufe und Anpachtungen im Rotmaintal bei der Eimersmühle, bei Kornbach, im Püttlachtal, bei Busbach.

Einsatz für örtliche Trinkwasserversorgung

1980 - 1982: Auseinandersetzungen mit der Jura-Gruppe und Kompromiss bei der Wasserversorgung im Raum Stechendorf – Hollfeld

 

Studiendirektor Helmut Korn (14.12.1982 - 11.2.2011)

1982-1991 2. Vorsitzender Studiendirektor Manfred Widmaier, 1991  - 1995 Apothekerin Anneliese Stock, 1995 - 1997 Christoph Romahn, 1997 - 1999 Reinhard Stelzer und Jürgen Beck, 1999 - 2003 Gotthard Eitler, 2003 - 2007 Eckhard Sabarth, ab 2007 Prof. Dr. Stefan Peiffer

Gründung von 14 Ortsgruppen

Die bestehenden Arbeitsgruppen in Speichersdorf, Goldkronach und Creußen wurden in reguläre Ortsgruppen umgewandelt und 11 neue Ortsgruppen gegründet.

Waldsterben

25.01.1983: Diavortrag von Stadtförster Eitler zum Thema Waldsterben (über 250 Besucher). Gotthard Eitler führte insgesamt über 270 Veranstaltungen zu diesem Thema durch.

Rundbrief

1983 erste "Mitteilungen" (heute "Rundbrief", aktueller Jahrgang 2017, Nr.: 49).

gegen die WAA in Wackersdorf

1985 - 1989: zusammen mit der Elterninitiative gegen Umweltverschmutzung Widerstand gegen die geplante WAA in Wackersdorf mit regelmäßiger Beteiligung an Demonstrationen und zahlreichen eigenen Veranstaltunge.

Landwirtschaft

22.03.1987: Vortrag von Dr. Georg Schütz zum Thema Landwirtschaft (150 Besucher).
23.03.1987: Vorträge von Dr. Hubert Weiger zu "Landwirtschaft und Naturschutz" und Ernst Wirthensohn zu "Existenzsicherungsprogramm für Bauern" (über 200 Besucher).

1. Bayreuther Umwelttag

1985 von der Elterninitiative und dem Bund Naturschutz organisier.

Büro Alexanderstraße

01.07.1985: Büroräume in der Ludwigstraße gemietet. Seither ist  Diplom-Geograph Peter Ille für uns tätig.
01.07.1987: Einzug in das Büro in der Alexanderstraße zusammen mit der Elterninitiative gegen Umweltverschmutzung, dem Verein "Wiederverwertung" und dem Verband für Geoökologie in Deutschland e.V.

Ökologie im Garten

24.04.1986: Vortrag des Fernsehjournalisten Dieter Wieland zu "Ökologie im Garten" (380 Besucher).

gegen den Püttlachstausee

1987 -1988: heftiger erfolgreicher Kampf gegen den geplanten Püttlachstausee zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz und 20 weiteren Organisationen; Sammlung von 8250 Unterschriften; 2 Veranstaltungen mit Dr. Hubert Weiger (25.06.1987 mit 175 Besuchern, 26.04.1988 mit über 200 Besuchern).

Müllproblem

Seit 1989 verstärkte Beschäftigung mit dem Müllproblem zusammen mit dem Verein "Wiederverwertung". Einsatz gegen eine Mülldeponie im Limmersdorfer Forst zusammen mit dem BN Kulmbach, dem Landesbund für Vogelschutz und der Bürgerinitiative "Rettet den Limmersdorfer Forst".
10.05.1991: Veranstaltung mit Dr. Hubert Weiger (350 Besucher). Das Vorhaben wurde aufgegeben. 15.06. bis 28.06.1990: Großes Engagement der Kreisgruppe für "Das bessere Müllkonzept" beim Volksbegehren und dem Volksentscheid vom 17.02.1991.
14.02.1991: Veranstaltung mit Dr. Hubert Weiger (190 Besucher).
Ergebnis des Volksentscheids in Bayern: für uns 43,5%, für Vorschlag der CSU 51,0%.

Mitgliederzahl

01.01.1990: von 845 auf 1593 gerstiegen.

70-Jahr-Feier mit Hubert Weinzierl 

16.01.1991: 270 Besucher kamen zum Jubiläum.

110kV-Leitung

11.03.1992: 1. Veranstaltung in Plösen (120 Besucher) – weitere Veranstaltungen am 29.04.92 in Plösen (über 100), am 10.02.93 in Schönfeld (120) – am 12.02.93 in Eckersdorf (120), am 06.10.93 in Mistelgau mit Weiger (185). Der Widerstand wurde vor allem organisiert von unserem Ortsvorsitzenden Friedrich Federl, der zugleich Vorsitzender der von ihm gegründeten Bürgerinitiative war. Die Leitung wurde zwar gebaut, aber nicht wie geplant quer durch den Hummelgau, sondern in Anlehnung an die B22, und auch nur als Einfachleitung.

80 Jahre Bund Naturschutz in Bayern

05.04.1993: Festveranstaltung mit Hubert Weinzierl (125 Besucher).

Delegiertenversammlung in Bayreuth

29.04. – 01.05.1994.

Biber im Haidenaabtal

Seit Winter 1995/96 ist im Haidenaabtal bei Speichersdorf wieder der Biber heimisch (1. Stelle in Oberfranken).

Mitgliederzahl

10.01.2000: 2603 Mitglieder und Förderer.

Forstreform

Gegen die von der Bayerischen Staatsregierung beabsichtigte so genannte Forstreform strengte der Bund Naturschutz in Bayern ein Volksbegehren an. Vom 16. bis 29. November 2004 mussten sich 10% der wahlberechtigten Bürger in den Rathäusern eintragen. Der Vorsitzende hielt hierzu in 18 Orten Vorträge.
Ergebnis: Stadt Bayreuth: 10,9% (= 5. Stelle unter den kreisfreien Städten), Landkreis Bayreuth: 12,9% (= 11. Stelle unter den Landkreisen), Bayern: 9,3%. Damit war das Volksbegehren gescheitert. Bayreuth stand in Oberfranken bei Stadt und Land an der Spitze.

Biotoppflege

Die Kreisgruppe Bayreuth führt mit ihrem Biotoppflegetrupp seit dem Winter 1995 auch Entbuschungen im Winter durch, vor allem bei den Muschelkalkhängen bei Allersdorf/Bindlach. Dadurch wurde die Biotoppflege stark ausgeweitet. Seit dem Winter 1995/96 sind wir auf dem Gebiet der Stadt Hollfeld auch zuständig für die Entbuschung von Wacholderheiden bei Kainach, Neidenstein und Moggendorf. Seit dem Winter 2004/5  übernehmen wir Aufträge zur Entbuschung vom Landschaftspflegeverband Fränkische Schweiz – Oberes Rotmaintal im Raum Pottenstein - Haselbrunn, seit dem Winter 2010/11 arbeiten wir auch mit dem Landschaftspflegeverband Weidenberg und Umgebung zusammen. Selbstverständlich mähen wir regelmäßig unsere Wiesen bei Bayreuth (3), Busbach, Mistelgau, Zips, Püttlach (5) und Stockau. Insgesamt betreut die Kreisgruppe zusammen mit ihren Ortsgruppen 59,2 Hektar; davon sind gekauft 19,5 Hektar und gepachtet knapp 40 Hektar.

Klimawandel

22.03.2006 Vortrag von Dr. Johannes Lüers, Universität Bayreuth, in Gefrees.
29.06.2006 Vortrag von Professor Dr. Foken in Bayreuth auf Einladung der Grünen.
09.01.2007 zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz Vortrag von Dr. Lüers in Bayreuth.
12.11.2009 zusammen mit dem Fichtelgebirgsverein Vortrag von Prof. Dr. Foken in Bischofsgrün: "Neue Chancen im Zeichen des Klimawandels für den Naturpark Fichtelgebirge".

Südtangente

1959: Generalverkehrsplan des Büros Schubert: Ableitung des von der B22 aus Richtung Bamberg kommenden Verkehrs zur Autobahn mit Durchschneidung des Studentenwaldes in der Mitte - A70 noch nicht vorhanden.
Im Verkehrsentwicklungsplan 2005 der Stadt Bayreuth: Umbenennung "Südtangente" in "Südring". Trasse von der A9 über die Universitätsstraße, durch den Studentenwald und die Wohngebiete Saas und Glocke, über die Rheinstraße den Meranierring und die Himmelkronstraße nach Heinersreuth.
1972: Ablehnung einer Durchschneidung des Studentenwaldes durch das Forstamt.
1973: Ablehnung einer Durchschneidung durch den Landesverband des Bundes Naturschutz.
18.07.1973: Beschluss des Stadtrates gegen die Stimmen der CSU und 2 von der BG, den Studentenwald im Süden zu durchschneiden.
10.05.1975: Stellungnahme der Kreisgruppe zum Flächennutzungsplan, strikte Ablehnung jeglicher Durchschneidung.
25.04.1979: Der Stadtrat hebt den Beschluss von 1973 einstimmig auf. "Der Studentenwald soll Naherholungsgebiet bleiben und den Verkehrsplanern für eine Trasse der künftigen Südtangente nicht überlassen werden." "Mit ihrem jetzigen einstimmigen Votum ... tragen die Stadträte demonstrativ dem heute stärker als vor sechs Jahren ausgeprägten Umweltbewusstsein Rechnung." (Nordbayerischer Kurier vom 27.04.1979).
16.04.1986: Oberbürgermeister Wild stellt die Notwendigkeit einer Südtangente überhaupt in Frage
Dezember 2002 Wiederaufnahme der Trasse von 1959 in den 1. und die folgenden 3 Entwürfe des Flächennutzungsplans.
23.04.2008: Der Stadtrat beschließt mit den Stimmen der CSU und der BG (ohne Bernd Mayer), dass die Option einer Südumfahrung mit der von Schubert 1959 vorgesehenen Trasse mitten durch den Studentenwald in den neuen Flächennutzungsplan aufgenommen wird.
Tiefpunkt im Umweltbewusstsein des Stadtrates seit Gründung der Kreisgruppe Bayreuth des Bundes Naturschutz im Jahr 1921.

Flächennutzungsplan der Stadt Bayreuth

Der letzte Flächennutzungsplan war seit April 1978 gültig. Er sollte alle 10 – 15 Jahre „grundlegend überarbeitet“ werden. Am 8.6.1990 stellte Korn als Stadtrat einen entsprechenden Antrag.
18.6.1996: Beschluss des Stadtrats, den Flächennutzungsplan neu aufzustellen.
Dezember 2002: 1. Entwurf – November 2005 2. Entwurf – November 2006 3. Entwurf – Juli 2007 verbesserter 3. Entwurf – 23.4.2008 Verabschiedung.

Gentechnik

Die Ortsgruppe Creußen hat hierzu am 02.02.2007 einen Arbeitskreis "Gentechnikfrei Bayreuth Stadt und Land" gegründet.
08.02.2007: Vortrag mit Dr. Martha Mertens (125 Besucher).
07.10.2008: Podiumsdiskussion zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz und dem Fichtelgebirgsverein (ca. 100 Besucher).

Fichtelgebirgsautobahn

2001 - 2009: jeweils am 1. Mai Teilnahme der Kreisgruppe an der Großkundgebung auf dem Waldstein zusammen mit den Kreisgruppen Hof und Wunsiedel, dem Landesbund für Vogelschutz, der "Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn, keine B303 neu durch das Fichtelgebirge" und seit ihrer Gründung 2007 der "Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn, Gefrees und Umgebung".
Beteiligung an Demonstrationen und Kundgebungen am 13.10.2002 in Weißenstadt, am 24.10.2006 in Weidenberg, am 27.04.2007 in Bischofsgrün, am 01.06.2007 in Schweinsbach, am 28.10.2007 in Gottmansberg, am 08.12.2007 in Weißenstadt, am 12.10.2008 in Hohenknoden und am 30.08.2009 bei der Burgruine Stein.
Am 30.01.2009 gibt Innenminister Joachim Herrmann bei der Pressekonferenz in Bayreuth bekannt, dass er es für sinnvoller halte, den "zweibahnigen Bau der B303 neu zwischen A93 und A9 in dieser Form aktuell nicht mehr weiterzuverfolgen". Stattdessen solle die bestehende B303 "leistungsgerecht" ausgebaut werden.
Das Ziel, den Transitverkehr von Schwerlastern vom Naturpark Fichtelgebirge fernzuhalten, ist bisher nicht erreicht.

Ortsumgehung von Mistelbach

Der Plan für eine Ortsumgehung von Mistelbach wurde Anfang Oktober 2006 erstmals dem Gemeinderat und am 03.11.2006 in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Am 04.12.2006 stimmte der Gemeinderat einstimmig für die Planung.
19.03.2007: Veranstaltung des Bund Naturschutz mit Richard Mergner vom Landesverband, Friedrich Federl von der Ortsgruppe und Martin Schütze von der inzwischen gegründeten Bürgerinitiative.
17.06.2007: Bürgerentscheid, von der Gemeine initiiert: 64,88% für die Umgehung, 35,12% dagegen, Beteiligung 78,25%.
April 2008: Bekanntgabe, dass die geschätzten Kosten von 3,15 auf 5,15 Millionen Euro gestiegen sind, September 2009, dass die Lärmberechnungen fehlerhaft sind.
Seit der Gemeinderatswahl 2008 sind zwei Vertreter der Bürgerinitiative Mitglieder des Gemeinderats. Der Kampf geht weiter.

90 Jahre Kreisgruppe Bayreuth

11.02.2011: Festveranstaltung mit Prof. Dr. Hubert Weiger und über 200 Besuchern.

 

Dipl.-Ing. Reinhard Birkner (11.2.2011)

Mitgliederzahl

Februar 2011: 2269 Mitglieder.

Erneuerbare Energien
29.6.2011: Podiumsdiskussion zur Energiewende auf regionaler Ebene mit BN-Referenten Herbert Barthel, Landrat Hermann Hübner und 4 weiteren Experten und über 100 Besuchern.

Weitere Informationen unter "Erfolge der Kreisgruppe".

Mitgliederzahl

Ende 2015: 2700 Mitglieder.

Teilnahme an Demonstrationen, deutschlandweit

Die Kreisgruppe Bayreuth sich auch in den letzen Jahren an zahlreichen bundesweiten Demonstrationen beteiligt. Zumeist konnte ein voller Großraumbus aus Bayreuth und Umgebung starten.

05.09.2009: nach Berlin - gegen die Verlängeung der Stromerzeugung durch Atomkraft - Gesamtbeteiligung in Berlin ca. 50.000 Personen.
06.11.2010: nach Danneberg/Gorleben - gegen Atomkraftendlager - Gesamtbeteiligung ca. 50.000 Personen.
09.11.2010: nach München - gegen die Verlängeung der Stromerzeugung durch Atomkraft - Gesamtbeteiligung in München ca. 50000 Personen.
22.01.2011: nach Berlin - für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 22.000 Personen.
21.01.2012: nach Berlin - für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 23.000 Personen.
19.01.2013: nach Berlin - für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 25.000 Personen.
13.07.2013: nach München - gegen 3. Startbahn Flughafen München - Gesamtbeteiligung 8.000 Personen.
18.01.2014: nach Berlin - gegen TTIP, für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 30.000 Personen.
17.01.2015: nach Berlin - gegen TTIP, für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 50.000 Personen.
04.06.2015: nach München - G7-Treffen, gegen TTIP, Armut, Klimawandel - Gesamtbeteiligung 40.000 Personen.
10.10.2015: nach Berlin - gegen TTIP und CETA - Gesamtbeteiligung 250.000 Personen.
16.01.2016: nach Berlin - für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 20.000 Personen.
21.01.2017: nach Berlin - für eine bessere Landwirtschaft - Gesamtbeteiligung 18.000 Personen.

Landesgartenschau Bayreuth 2016

Ein großer Erfolg! Vom April bis Oktober 2016 hat sich die Kreisgruppe mit
großem Einsatz an der Landesgartenschau beteiligt.
Ingesamt haben 94 Schulkassen an der "Rotmainsafarie" während der Gartenschau mit Begeisterung
teilgenommen. An den 139 öffentlichen BN-Führungen konnten sich über 2100 Teilnehmer über Natur und Umweltfragen informieren. Bei gut 5000 Gespächen an den BN-Infoständen konnten sich Besucher und Besucherinnen auch über die Tätigkeiten des BN erkundigen.
All dies war nur möglich durch die großartige Hilfe von über 100 ehrenamtlichen Helfern. Ein herzliches Dankeschön!

Weitere Informationen unte: Landesgartenschau 2016

Mitgliederzahl

01.01.2017: 2756 Mitglieder.

Rotmainsafarie auch 2017

Aufgrund des großen Erfolgs der Rotmainsafarie auf der Landesgartenschau 2016
und durch die großzügige finazielle Unterstützung des Bayrischer Umweltbildungsfonds
wird die Safarie auch 2017 sowohl im Mai-Juli bzw. im September & Oktober für alles interessierten Schulklassen stattfinden.

Rotmain-Safari. Safari? Aber natürlich! Zwar gibt es keine Gnus und Zebras im Roten Main, dafür aber jede Menge von Klein-Lebewesen wie Köcherfliegen-Larve, Bachflohkrebs und Eintagsfliegenlarve. Diese Tierchen (der Makrozoobenthos) geben Aufschluss über die Wasserqualität und die Bedeutung der Renaturierung für den Lebensraum Aue. Safari bedeutet auf Swahili Reise, und in offenen Führungen am Wochenende werden die Schüler mit uns am Roten Main entlang eine Reisen machen, um einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge zwischen Wasser, Boden, Vegetation, Tierwelt und Grund- und Trinkwasser im Lebensraum Aue zu bekommen. Durch Förderung des Umweltbildungsfonds können wir auch in Zukunft die Rotmain-Safari weiter anbieten!

Anmeldung für die etwa 135-minütigen Unterrichtseinheiten, differenziert nach Schularten und Altersgruppen unter: mailto:Rotmainsafari@Bund-Naturschutz.de oder Telefon: 0921/27230.

Jahreshauptversammlung 2017 Geschäftsjahr 2016
20.03.2017: ca. 75 Teilnehmer
Rückblick Landesgartenschau Bayreuth 2016
Mitgliederentwicklung (plus 2,1% zum Vorjahr
Ehrungen langjähriger (30 bzw. 40 Jahre) Mitglieder, Überreichung der Urkunden und Ehrenabzeichen
Abendvortrag
zum Thema:
"Hat Oberfrankens Landschaft ein großes Klimaschutzpotential?"
gehalten von Prof. Dr. Christoph Thomas, Meteorologe Universität Bayreuth.

08.04.2017 Samstag
Einweihung der Wilhelminen-Aue (ehemaliges Gebiet Landesgartenschau 2016)
BN-Infostand, Sammung und Beschau von Mikrolebewesen (Peter Ille, Silke Geukes)

24.04.2017  Pressekonferenz "Schachblume"
Konferenz BN (Helmut Korn, Peter Ille) mit Nordbayerischer Kurier, Bayerischer Rundfunk und Mainwelle bzl. Unterschutzsellung der Wuchsorte der geschützten Schachblume im Kreisgebiet Bayreuth.
Presseartikel im Nordbayerischen Kurier am 25.04.2017 veröffentlicht.
LINK zum Presseartikel

30.04.2017  Die Schachblume – Eine botanische Kostbarkeit des Bayreuther Landes
Am Sonntag den 30. April führte bei sonnigem Wetter Botanikfachmann Peter Ille (Geschäftsstelle Kreisgruppe Bayreuth) 65 hoch interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den schönsten Bayreuther Wuchsstandorten der Schachblume. Der Spaziergang dauerte rund eineinhalb Stunden und Peter Ille konnte seinen Zuhörern die seltenen Blumen in voller Blühte zeigen. Trotz des recht kühlen Wetters Anfang April war der diesjährige Blühzeitraum weder verfrüht noch verspätet. Peter Ille konnte zudem zeigen wie wichtig ein Betretungsverbot der Wiesenstandorte im Frühling und Frühsommerfür das Fortbestehen der Pflanze wären und eine Unterschutzstellung als geschützter Landschaftsbestandteil dringend notwendig ist.

01.05.2017 Maikundgebung DGB
Bei der diesjährigen Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bayreuth im Herzogkeller war der BN Naturschutzt durch Peter Ille und Dr. Johannes Lüers mit einem Infostand beteiligt.

26.06.2017 Haus- und Straßensammlung 2017 - ein großer Erfolg
Durch die zahlreiche Teilnahme der BN-Mitglieder der Kreisgruppe Bayreuth und von unzähligen, fleißigen Schülern und Schülerinnen konnten im April und Mai 2017 bei der Haus- und Straßensammlung Spenden von ingesamt rund 19000,- Euro eingesammelt werden. Dies ist bei Weitem das beste Ergebnis seit Jahren.
Neun Schulen
aus Stadt und Kreis Beyreuth beteiligten sich an der Spendenaktion und knapp über 300 Schüler und Schülerinnen sammelten mit Büchsen und Listen rund 8850,- Euro. Besonders erfolgreich waren mit jeweils gut über 2100,- Euro die Jacob-Ellrod-Realschule in Gefrees,
die Luitpoldschule in Bayreuth und die Sebastian-Kneipp-Schule in Bad Berneck. Herzlichen Dank an alle Schüler und Schülerinnen, an die Lehrer und Lehrerinnen und an alle die
den BN durch ihre Spende unterstützt haben!
Spenden von gut 10000,- Euro wurden zudem durch die BN-Mitglieder aus allen Bayreuther Ortsgruppen gesammelt! Großen Dankfür diesen erfolgreicnen Einsatz und herzlichen Dank an alle Spender!